Die 10 besten Lerntipps für erfolgreiche Prüfungen

 

Prüfungszeiten ...Lernen im emotionalen Ausnahmezustand?

 

Viele  Schüler, Azubis, Studenten und auch erwachsene Lerner quälen sich regelrecht durch ihre Prüfungsvorbereitungen. Das Lernpensum ist umfangreich, die eigenen Anforderungen hoch und die Prüfungszeit begrenzt. Ein zu viel an stundenlangen Lernzeiten, an endlosen Kaffeetassen, abschweifenden Gedanken, schlechtem Gewissen und Selbstvorwürfen.

 

Höchste Zeit von der Zu-viel-Strategie Abschied zu nehmen...

...und ein freundliches Hallo zu deinem wirkungsvollen Neustart!

 

Ab heute verwöhnst du dein Gehirn mit einem wirkungsvollen Set aus  neuen Strukturen, die Enntspannungszeiten,  Tages- und Wochenplanung, Wiederholungen, Pausen und weitere wichtige Bausteine in deine Prüfungsvorbereitung integrieren.

 

So  stoppst du den Ausnahmezustand und startest deine persönliche Erfolgsstory!

  1. Deine Zielformulierung "Bestehen einer wichtigen Klausur, Bestehen der Abschluss-Prüfung"  kommt in abstrakter Fach-Sprache daher. Dein Gehirn jedoch liebt bunte Bilder und Geschichten. Deine Story sollte so attraktiv sein, dass du morgens aus dem Bett springst, um deinem Ziel nah zu sein. Arbeite ab heute mit deinem individuellem Visionboard. Darin sind deine persönlichen Ziele (Was kommt nach der Prüfung?  Wofür treibe ich den ganzen Aufwand? Wie möchte ich arbeiten? Wie möchte ich leben? Welche Städte & Länder sehen? Welche Hobbies aktiv ausüben?....u.v.m....)  in einer Collage mit persönlichen Fotos, wichtigen  Bildern, Lieblingssprüchen und Zitaten von dir dargestellt. Diese hängt gut sichtbar über deinem Arbeitsplatz,  sodass du jederzeit einen Blick draufwerfen kannst. Ergänze von Zeit zu Zeit.
  2.  Dein gutes Selbst- und Zeitmanagement hift dir den umfangreichen Prüfungsstoff zu strukturieren und  bis in konkrete schriftliche Tagespläne einzuteilen. So wird der Lern-Berg übersichtlich und kann in kleinen wirkungsvollen Etappen gemeistert werden. Deine neue Übersichtlichkeit ist auch emotional sehr entlastend.  Im ersten Abschnitt verschaffst du dir einen Überblick über den gesamten wichtigen Prüfungsstoff. Frage deinen Lehrer, Kursleiter oder Dozenten nach relevanten Inhalten und Schwerpunkten für die Prüfung. Und frage auch ehemalige Absolventen, berücksichtige auch Prüfer haben Vorlieben und Gewohnheiten. Dann verteilst du  im zweiten Abschnitt den gesamten Prüfungsstoff  auf Monate, Wochen und Tage. Jetzt kommt deine persönliche Entscheidung, deine Rechenaufgabe, wieviele Stunden willst du täglich lernen? Ganz wichtig für deine Rechenaufgabe sind feste tägliche Zeiten für  Lernpausen und Erholungszeiten. Hilfreich ist es auch, eine Zeit für Unvorhergesehenes einzubauen ( So könnte ein halber oder ganzer Wochentag, mit grüner Farbe markiert, extra freie Zeit anzeigen.).
  3. Du berücksichtigst ausreichende Wiederholungszeiten  für die jeweiligen Lernblöcke. Denn maßgeblich für  den erfolgreich abgespeicherte Prüfungsstoff ist die Verankerung im Langzeitgedächtnis.  Und dieser Prozess erfordert mehrere Wiederholungen. Besonders  effektiv ist folgender Lernzyklus: Am Tag des Lernens wiederholst du gleich nach einer halben Stunde ein zweites Mal. Dann am  nächsten Tag,  nach einer Woche, nach einem Monat und abhängig vom Umfang der Prüfung nach 3 Monaten bis zu 6 Monaten.
  4. Mit regelmäßigen Erfolgserlebnissen, sorgst Du dafür, dass dein Motivations-Motor täglich gewartet wird. Mach dir das Verhalten von Spitzensportlern zu eigen, permanent kleine und große Vorhaben in Ziele zu übersetzen. Und hier kommt es auf die vielen kleinen Ziele an. Regelmäßig die feste Anfangslernzeit über 1 W0che einhalten, ab heute sofort die Mitschrift in Fach XY in eigene  bildhafte Zusammenfassung bringen, eine Lerngruppe mit festen Zeiten für Lernen & Spaß für Prüfung XY  organisieren, das nervige Fach XY  am gleichen Tag wiederholen,  deine Erfolgs-Meldungs-Möglichkeiten sind vielfältig. Du schreibst ab heute in deinem Lerntagebuch mindestens jeden Tag 3 Erfolgsmeldungen auf. Ein bis drei  Stichworte pro Erfolg genügen. Das machst du 1 -2 Wochen. beobachte deine Veränderungen.
  5. Deine vielseitigen Lernstrategien bringen dich deutlich nach vorn. Der Blog-Beitrag  zu den 7 goldenen Lernregeln...gibt dir hier ganz konkrete Handlungsmöglichkeiten.
  6. Du nutzt die Kraft von Ritualen. Mache es zu deiner Gewohnheit regelmäßig zur gleichen Zeit am gleichen Ort zu starten. Dann ist dein Gehirn bereits automatisch auf Lernen programmiert. Beginnst du an deinem Schreibtisch zu arbeiten, dann sollte dein Arbeitsplatz freigeräumt sein. Dein Ritual kann genauso gut auf dem Teppich, im Bett (auf Tagesdecke) oder in der Bibliothek oder sogar draußen starten. Auch die vieldiskutierte Musikfrage entscheidest Du für dich, als leise Hintergrundmusik kann sie  förderlich  für deine Lernumgebung sein. Wichtig ist, dass du dich in dieser Umgebung wohlfühlst.
  7. Als Ausgleich zum konzentrierten Lernen planst Du Zeiten für sportliche Aktivitäten oder Entspannung ein. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Entspannungstechniken, um starken Stress auszugleichen,  zum Beispiel Yoga oder Progressive Muskelentspannung. Sobald du diese Techniken beherrschst, bist du in der Lage dich in kürzester Zeit zu entspannen.
  8. Du achtest darauf ausreichend zu trinken, etwa 2 Liter Flüssigkeit am Tag in Form von Wasser, ungesüßtem Tee oder Saftschorlen. Und ernährst dich von Vollkorn, Nüssen, Obst, Gemüse,...
  9. Du holst dir Unterstützung in einer Lerngruppe. Hilfreich ist auch das punktuelle Zusammenarbeiten in Kleingruppen. Hier unterstützt ihr euch durch den Austausch offener Fragen, dem Vorstellen des relevanten Prüfungsstoffes, hier spielt ihr die Prüfungssituation als Rollenspiel durch,..und gemeinsam macht es einfach mehr Spaß!
  10. Unterstützung bei einem professionellem Lerncoach holen, z.B. bei Claudia Winkel. Einfach anrufen oder mailen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0